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Schottlandreise 06.06.2012 - 14.06.2012
(Bilder zum Vergrößern bitte anklicken)
Jens und Dominik waren beide schon in diesem wunderschönen Land und haben es nicht bereut. Hans und Hannes haben eine entsprechende Reise bislang trotz großem Interesse nicht unternommen. Mit der Gründung unserer Band rückte das Flair Schottlands wieder näher. Ein gemeinsamer Konzertbesuch bei der Lindlarer Band Anduril, die Konzertreisen nach Irland und Schottland bereits mehrfach unternommen haben, gab dann den Anstoß. Lasst uns gemeinsam die Wurzeln unserer Musik aufsuchen...
Der konkrete Anlass kam dann aber aus einer ganz anderen Richtung: Hans pflegt aufgrund seiner über fünfzigjährigen Instrumentenpraxis Kontakt zu verschiedenen Instrumentenbauern im In- und Ausland. So auch zu Mark Mawby mit seiner Werkstatt "smallstrings" in Schottland. Infolge eines ausgedehnten Emailkontaktes erwähnte man die Möglichkeit sich einmal persönlich kennen zu lernen. Mark lud Hans und die Band spontan ein...
Und so packten wir am 06.06. unsere 7 Sachen, verstauten alles in Jens' Auto, verabschiedeten uns von unseren Familien und machten uns auf den Weg. Dabei hatten wir - neben dem üblichen Urlaubsgepäck - unsere Instrumente. Im Auto war es daher eng aber gemütlich. Kurz nach 10:00 Uhr starteten wir die erste Etappe zum Fährhafen von Amsterdam. Die DFDS -Fähre "Princess Seaways" sollte uns nach Newcastle upon Tyne bringen. An Bord gab es jede Menge Livemusik, für Hans die ersten Fish and Chips und für uns alle das erste Guinness. Der Urlaub begann.
Der nächste Tag sollte uns über den Hadrianswall weiter nach Schottland, vorbei an der Industriestadt Glasgow und dann nach Tarbet bringen. Ein kleines Dorf, das direkt am Loch Lomond liegt. Zuvor musste sich Jens aber erst einmal an das britische Verständnis eines Kreisverkehres gewöhnen. Bald nach unserem ersten reichhaltigen Frühstück fuhren wir über die Grenze, die Straßen wurden einsamer, die Landschaft rauer.
Am nächsten Tag haben wir eine kleine Rundfahrt über die Insel unternommen. Die Ein- drücke oben stammen alle von der Isle of Skye. Wir hatten sehr großes Glück mit dem Wetter - wie man sehen kann. Unsere Ziele waren das "Dunvegan Castle"  mit einem sehr schönen Giftshop, in dem Hannes immer noch wäre, wenn Jens und Dominik ihn nicht zur Weiterfahrt gezwungen hätten, sowie der Niest Point, die westlichste Stelle von Skye. Hier auf den Klippen zu stehen war toll. Der Wind fegte uns ganz schön durch. Langsam mussten wir uns aber auf den Rückweg machen, da am Abend der Gig in der Gabbro-Bar anstand. Nachdem am frühen Abend die organisatorischen Einzelheiten festgelegt waren starteten wir den Gig gg. 22:00 Uhr direkt nach dem EM-Auftakt der Deutschen Fußballmanschaft gegen Portugal. Hier ein paar Bilder vom Gig:
  
Wie man sich vorstellen kann, floß an diesem Abend das ein oder andere Pint Cider (Jens), San Miguel (Hans) und Guinness (Dominik und Hannes) die Kehle hinunter. Um so schwerer fiel uns am nächsten Morgen die Weiterfahrt. Unser Weg führte uns wieder auf das Festland. Der nächste Halt war das Eilean Donan Castle. (Bild links). Schottland bietet unglaubliche Burgen, die alle einen Besuch wert sind. Leider hatten wir aufgrund unseres straffen Zeitplans nicht die Gelegenheit die Sehenswürdigkeiten zu
besichtigen, wie wir es uns gewünscht hätten. Die einzige Lösung dafür ist noch einmal zurückzukommen. Und das sind doch schöne Aussichten... Am Eilean Donan Castle sprach uns dann jemand an, wie denn unser Gig in Broadford gewesen sei. Ein cooles Gefühl. Es stellte sich heraus, dass derjenige an Board der Skyefähre zwei Tage vorher gewesen war.
An diesem Abend übernachteten wir in am Loch Ness, einem der bekanntesten Orte Schottlands. Unsere Unterkunft war in Drumnachdrochit.
Der nächste Tag führte uns über den gemütlichen Ort "Pitlochy" nach Perth.
In Pitlochy gab es sehr viele Möglichkeiten uns und unseren Liebsten ein Andenken aus Schottland mitzubringen. Hannes kaufte sich einen handgefertigten Sgain Dub - den schottischen "Strumpfdolch", der mittlerweile zur Tracht gehört. Außerdem fanden wir einen Pub mit dem Namen "The Old Mill Inn". Einige wissen sicherlich, dass wir in unserem Repertoire das gleichnamige Lied von Blackmore's Night haben...
Der letzte Tag unserer Reise, den wir komplett in Schottland verbringen sollten führte uns in die Hauptstadt Edinburgh. Eine wunderschöne, historische Stadt mit vielen kleinen, sehr Engen Gässchen (Closes) und natürlich dem äußerst beeindruckenden Edinburgh Castle. Wow. Nach ein paar Stunden, die jeder zur Erkundung der Stadt individuell gestaltete, trafen wir uns wieder um noch ein Highlight der Reise gemeinsam zu erleben. Wir wollten auf der Royal Mile Musik machen (Fotos links).
Den Erlös investierten wir in ein paar Drinks. Nachdem wir unsere Instrumente zurück gebracht hatten fuhren wir erneut in die Stadt um Abend zu essen. Anschließend machten wir noch einen kleinen Abstecher in das "Edinburgher Nachtleben".
Auf der Fahrt nach Newcastle upon Tyne besuchten wir, wie bereits erwähnt, Mark Mawby, den schottischen Instrumentenbauer, der uns auch zum Lunch eingeladen hatten. Wir hatten die Möglichkeit seine Werkstatt zu besichtigen und seine Instrumente, Gitarren, Mandolen, Mandolienen und Geigen in Augenschein zu nehmen und auch - soweit es uns möglich war - auszuprobieren. Mark erwies sich als freundlicher Gastgeber. Zum Abschluß unseres Besuches gab er uns noch ein Ständchen auf dem Dudelsack. Jens revangierte sich entsprechend. Anschließend hieß es "Abschied nehmen" von Mark und Schottland, kurze Zeit später auch von England.
Am nächsten Morgen wurden wir zwar noch auf hoher See wach, betraten aber bald niederländischen Boden. Nun machten wir uns - etwas ungeduldig - auf den Weg nach Hause. Neben dem Abschied von Schottland und dem Abschluß einer tollen Reise und eines einmaligen Erlebnisses freuten wir uns natürlich auch wieder zu Hause bei unseren Liebsten zu sein.
Ein ganz besonderer Dank gilt bei dieser Reise natürlich unseren lieben schottischen Gastgebern, die uns alle vorzüglich und äußerst herzlich bewirtet haben. Wir Danken unseren Familien, die uns und unsere
Spinnereien akzeptieren, uns diesen Urlaub ermöglicht haben. Dem lieben Jens möchte ich für seine unermüdliche Fahrerei danken, er hatte bei dieser Reise mit Abstand den härtesten Job, er ertug unser haarsträubendes "Denglich" tapfer.
Das Motto unserer Reise: "Have you ever heard of Uhu?"
Der nächste Tag sollten mit Höhepunkten nicht geizen. Der erste allerdings war - sagen wir mal: nach unseren heimischen Geschmäckern - sonderbar: Hans und Hannes
hatten "full scotish breakfast" bestellt. Inbegriffen: Black Pudding. Nun ja, das ist schon was ganz besonderes....

Es ging weiter, unsere Route führte am Loch Lomond (Foto links) nach Norden. Wir fuhren durch die Highlands, sahen Black Mount Estate (Foto rechts) durchquerten den Glencoe, besuchten das Finnigan Viadukt und, und, und. Hinter jeder Biegung ein neuer Eindruck, ein neues Fotomotiv. Einfach unglaublich!
Vorbei an Fort William fuhren wir die "Road to the Isles" Richtung Malaig, von dort sollte uns eine Fähre nach Armadale auf die Isle of Skye bringen.

Es war Hans' Wunsch auf der Fähre den "Skye Boat Song" zu spielen. Der Spontanauftritt lockte die anderen Fährgäste zu uns und sorgte für eine ausgelassene Stimmung an Bord. So spielen wir noch ein paar weitere Songs und luden die Fährgäste zu unserem Gig in der Gabbro-Bar, Broadford am nächsten Tag ein. Dieser "Fährgig" war für uns ein tolles Erlebnis.